Design Thinking Workshops am 26. und 27. Februar in Berlin

An diesem Wochenende hatte ich gleich zweimal Gelegenheit, Design Thinking kennenzulernen, eine Methode zur Entwicklung kreativer Ideen: Am 26. Februar auf einem Workshop zum Thema Lebensorientierung an Schulen in den Räumen der Evangelischen Schule in Berlin-Mitte und einen Tag später auf der Cognitive Cities Conference, die an diesem Wochenende in Berlin stattfand. Hier ging es um die Stärkung der Zivilcourage in der Berliner Gesellschaft.

In einer Aufwärmübung durchliefen wir am Samstag zuerst die sechs Prozessphasen innerhalb von 30 Minuten, um für unseren Übungspartner einen Prototyp einer idealen Sitzgelegenheit zu entwerfen. Die Ergebnisse können im Future@School Blog bewundert werden. Im eigentlichen Workshop beschäftigten wir uns mit der Frage, wie man Schüler im Alter von 15-18 Jahren dabei unterstützen kann herauszufinden, wie sie ihr Leben inklusive ihrer beruflichen Laufbahn nach ihren eigenen Wünschen gestalten können. Ein ausführlicher Bericht mit Fotos findet sich ebenfalls im o.g. Blog. Vielen Dank an Thomas, Andrea und die anderen für die tolle Organisation und Doku!

Am Sonntag schaute ich zuerst im betahaus vorbei, zum Start von Tag 2 der Cognitive Cities Conference, bei dem an mehreren interessanten Standorten in Berlin unterschiedliche Programme stattfanden. Anschließend pilgerte ich rüber zum IMA in die Ritterstraße zum Design Thinking Workshop in den Etsy Labs. Hier entwickelten wir einen Prototypen einer Kampagne zur Stärkung der Zivilcourage und gegen Gewalt in der Öffentlichkeit. Geleitet wurde der Workshop von inventedhere, einer Agentur von Absolventen der School of Design Thinking in Potsdam. Auch hierzu gibt es einen ausführlichen Bericht, sogar mit einem kurzen Video, von inventedhere – vielen Dank an Steffen und das Team!

Interessant im Vergleich der beiden Workshop war die Erkenntnis, dass man innerhalb der Design Thinking Phasen wiederum mit ganz unterschiedlichen Methoden arbeiten kann: Während wir bei der Recherche am Samstag Zeitschriften und Internet konsultiert und Interviews geführt hatten versetzten wir uns am Sonntag in die Situation von Opfer, Täter und Passanten/Beobachter im Rahmen eines Rollenspiels. Das unmittelbare Erleben der Situation war dabei wesentlich wirkungsvoller, als wenn wir uns auf Lektüre und Diskussion beschränkt hätten.

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2 Antworten zu Design Thinking Workshops am 26. und 27. Februar in Berlin

  1. Pingback: Lebensorientierung an Schulen? – unser Workshop an der ESBZ | Future@School |

  2. Ralf schreibt:

    Erstaunlich, dass alte Verfahren in neuen Begriffen genutzt werden. Toyota macht dies schon seit Jahrzehnten im Rahmen von Lean Thinking bzw. TPS. Von einem der auszog, lean zu lernen und das seit 1976 😉

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